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Organisatorische Rahmenbedingungen

Die Vorschulkinder gehen an 2 Tagen in der Woche (Montag, Dienstag) von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr in die Schule in dort für sie eingerichtete Kindergartenräume. Die Verantwortung für die inhaltliche Gestaltung liegt bei den Erzieherinnen. 3 – 4 Schulstunden pro Woche ist die zukünftige Klassenlehrerin anwesend. Im darauf folgenden 1. Schuljahr begleiten die Erzieherinnen die Kinder regelmäßig im Unterricht.
 
Elternarbeit:
3 Elternabende im letzten Kindergartenjahr
2 Elterngespräche, das erste mit der Erzieherin im Kindergarten, das zweite mit der Erzieherin und der Lehrkraft in de Schule.
 
Kooperation von Erzieherinnen und Lehrern:
monatliche Konferenz des Vernetzungsteams
 
 

Inhaltliche Schwerpunkte im letzten Kindergartenjahr

 
Wahrnehmung
– Formen visuell und taktil erkennen und differenzieren
– Merkfähigkeit
– Rhythmik / Bewegung Orffsches Instrumentarium
– Selbstwahrnehmung „Das bin ich“
– Töne und Geräusche differenzieren können und selbst herstellen
 
Sprache
– Sprüche, Gedichte, Lieder, Fingerspiele kennen
– Lautgestalt, Sprechrhythmus beachten
– Umgangssprache korrekt anwenden, Sätze bilden können
– Zuhören können
– Feste Vorlesezeiten
– Rollenspiele
 
Lernprogramme:
– Zahlenland Würzburger Trainingsmodell
 
Praktisches Tun
– Umgang mit Schere und Klebstoff
– sich selbständig an- und ausziehen können (Schuhebinden, knöpfen, Reißverschluss öffnen und schließen)
– Name schreiben
– Geburtstag und Adresse kennen
– selbständig und konzentriertes Arbeiten
– Anweisungen verstehen und umsetzen
– experimentieren und Erfahrungen sammeln

 

Mit der Klassenbildung bereits ein Jahr vor der Einschulung wird das „Wir-Gefühl gefördert. Die Kinder wachsen zu einer Gemeinschaft zusammen und werden mit dem/der zukünftigen Klassenlehrer/in vertraut. Umgekehrt lernt natürlich auch der/die künftige Lehrer/in die Kinder kennen und kann im ersten Schuljahr von Anfang an individuell auf jedes Kind eingehen.
 
In intensiver Kleingruppenarbeit können Erzieherinnen und Lehrerinnen dem Leistungsvermögen der Kinder gerecht werden und sie individuell fördern. Die Kinder lernen das Schulgebäude kennen, und werden in den Pausen mit dem Pausenhof und den Schulkindern vertraut. Die Vorschulkinder werden bereits vor der Einschulung mit den Regeln des Schulalltags vertraut.
 
 

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Antoine de Saint-Exupery